Rettungsanker goes international 2026: 4 Länder, 1 Fortbildungsreise Notfallmedizin – und 39 CME-Punkte
- Alexander Lörbs

- 24. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Was passiert, wenn Notfall-, Akut- und Reisemedizin nicht nur im Seminarraum stattfinden, sondern genau dort gedacht werden, wo sie im Ernstfall auch gebraucht werden: unterwegs, international, unter besonderen Bedingungen?
Genau dafür startet heute unsere Fortbildungsreise Notfallmedizin „Rettungsanker goes international 2026“ – eine strukturierte Präsenzfortbildung mit klaren Unterrichtsfenstern, Fallarbeit, moderierter Diskussion und direktem Transfer in klinische und präklinische Entscheidungsprozesse. Und das Beste: Für die ärztliche Fortbildung sind insgesamt 39 CME-Punkte durch die Ärztekammer Bremen anerkannt.

Reiseverlauf: Afrika in Etappen – Fortbildungsreise Notfallmedizin an echten Knotenpunkten
Unsere Route führt uns durch vier Länder – und jede Station hat ihren eigenen fachlichen Fokus:
Ägypten (Hurghada/Kairo) → Südafrika → Namibia → Sambia → zurück nach Kairo
Unterwegs unterrichten wir unter anderem an den Stationen: Hurghada, Johannesburg, Kapstadt, Mossel Bay, Walvis Bay, Windhoek, Katima Mulilo, Livingstone und Kairo.
Das Programm: Jeden Tag ein Schwerpunkt, der in der Praxis zählt
Reisemedizin wird oft erst dann relevant, wenn etwas schiefgeht. Darum setzen wir auf Themen, die Handlungsfähigkeit schaffen – klinisch wie präklinisch, direkt aus der Realität für die Realität:
📍 Hurghada (Ägypten)
23.01. Reiseimpfungen & Prävention: Was ist zu viel – was ist genug?
24.01. Sommer, Sonne, Sonnenbrand: Hitzeassoziierte Notfälle sicher erkennen und behandeln
📍 Johannesburg (Südafrika)
25.01. „Ach wäre ich doch nur Business Class geflogen…“: Lungenarterienembolie/Economy-Class-Syndrom & Antikoagulation
26.01. „Hotspot Afrika“: HIV – Diagnostik, Marker und neue Impfaussichten
📍 Kapstadt / Mossel Bay (Südafrika)
27.01. Schlangenbisse: Versorgung, Antiserum, Fallentscheidungen unter Zeitdruck
28.01. Ambulanzflüge & Rückholmedizin: Planung, Rollen, Schnittstellen – damit im Ernstfall nichts improvisiert werden muss
29.01. Tierbisse: Wundmanagement, Prophylaxen, Risikoeinschätzung im Reisekontext
30.01. „Kann denn Essen Sünde sein?“: Durchfallerkrankungen – Red Flags, Therapie, Prävention
31.01. Wasserrettung & Traumaversorgung bei besonderen Verletzungsmustern
01.02. Äthyltoxische Leberzirrhose: Diagnostik, Therapieoptionen, Fall-Diskussion
📍 Walvis Bay (Namibia)
02.02. Quallenverletzungen: von Pathophysiologie bis Prävention
03.02. Seeigel & andere Meeresbewohner: Komplikationen, Wundmanagement
04.02. Tauchen & Dekompressionskrankheit: erkennen, richtig handeln, sicher entscheiden
📍 Windhoek (Namibia)
05.02. Giftspinnen: präklinische Versorgung und Antiserum
📍 Katima Mulilo (Namibia)
06.02. Durch Mücken übertragene Erkrankungen: Prophylaxe, Impfungen, Therapie
07.02. Malaria: Diagnostik, Therapie, Prophylaxe – wirklich praxistauglich
📍 Livingstone (Sambia)
08.02. Bilharziose: Auftreten, Diagnose, Therapie
09.02. Rhabdomyolyse: Risikofaktoren, Diagnostik, Therapieentscheidungen
📍 Kairo (Ägypten)
10.02. Hirnblutungen & Hirndruck: präklinisch/klinisch sicher handeln
11.02. Skorpionstiche: Versorgung und Antiserum
12.02. Abschlussblock: Rückblick, Transfer, Best-of-Fälle und Feedback
Wissenschaftliche Leitung: Medizin mit Anspruch & ein Team, das Praxis kennt
Die wissenschaftliche Leitung übernimmt Kim Reiner Godhusen – zugleich ärztliche Leitung unserer Rettungsdienstschule. Damit ist klar, wofür diese Reise steht: klinische Realität, saubere Didaktik und Entscheidungen, die im Ernstfall tragen.
Begleitet wird das Format von einem Dozententeam, das ZNA-Praxis, Rettungsdienst und Spezialthemen zusammenbringt – genau so, wie moderne Notfall- und Reisemedizin heute gedacht werden muss.
Ab heute: Unsere tägliche Blogserie – ein Bild, drei Learnings, eine Take-home-Message
Wir nehmen euch ab jetzt mit: jeden Schulungstag ein eigener Beitrag – mit Foto, Kernaussagen und einer konkreten Take-home-Message für Klinik, ZNA und Rettungsdienst.
Bleibt dran. Das wird fachlich, intensiv – und garantiert alles andere als trocken.





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